Schmerztherapie

Mein schmerztherapeutisches Behandlungskonzept richtet sich nach den Prinzipien der Traditionellen Europäischen Naturheilkunde auch TEN unter Einbeziehung von Faszientherapie, Neuraltherapie und Psychotherapie.
Hier steht die ganzheitliche Betrachtungsweise im Vordergrund, d.h. es wird nicht nur das Symptom betrachtet sondern der ganze Mensch mit seiner eigenen Krankheits- und Lebensgeschichte sowie seiner psychischen und physischen Belastung da sich in der Entstehung von Krankheiten, Schmerz und psychosomatischen Beschwerden alle diese Faktoren gegenseitig bedingen können.


Zu Beginn jeder Behandlung stehen eine ausführliche Anamnese sowie eine gründliche körperliche Untersuchung, ggf. auch eine neurologische Testung. Auch Vorbefunde  sind von großer Bedeutung und werden in die Anamneseerhebung mit einbezogen,  um unnötige und teure Doppeluntersuchungen zu vermeiden und erste Anhaltspunkte für die weitere Diagnostik zu erhalten.
Nach Auswertung aller erhobenen Daten wird ein Behandlungs- und Kostenplan erstellt und mit Ihnen ausführlich besprochen.

 

NEURALtherapie

Chronische Beschwerden können durch sogenannte Störfelder, d.h. örtlich begrenzte Reizzustände der Nervenbahnen auch an entfernt gelegenen Bereichen des Körpers ausgelöst werden.
1925 entdeckte der Arzt Friedrich Huneke, das die lokale Einspritzung (Injektion) eines betäubenden Medikaments diesen Bereich schmerzunempfindlich machen kann. Dies geschieht über das unbewusste (vegetative) Nervensystem und nicht über den Blutweg, daher tritt die Schmerzlinderung  in einigen Fällen bereits nach wenigen Sekunden ein, was als „Sekundenphänomen“ bezeichnet wird.
Heute wird in der Neuraltherapie nicht mehr nur betäubt sondern es kommt auch homöopathische Arzneimittel bzw. reine Kochsalzlösung zur Anwendung, da in vielen Fällen der Reiz der Nervenbahnen durch das Einbringen der Injektionsflüssigkeit genügt um den Schmerzreiz zu unterbrechen. Narbenverläufe, Verklebung der Faszien sowie im Zahn- und Kieferbereich und den Mandeln sind häufig Störfelder.
In meiner Praxis wende ich neben der Neuraltherapie auch die Behandlungsform der Homöosiniatrie an.
Die Homöosinitarie ist eine Kombination aus Akupunktur und Homöopathie wobei anstatt einer Akupunkturnadel eine Kanüle in die Akupunkturpunkte eingebracht wird und über diese Kanüle ein homöopatisches Mittel injiziert wird. Dies geschieht subcutan (unter die Haut), d.h. es entstehen Hautquaddeln die über einen Zeitraum von ca. 48 Stunden den therapeutisch erwünschten Reiz ausüben.
Die Behandlungsmöglichkeit durch Neuraltherapie sowie Homöosiniatrie ist sehr umfangreich und muss im Einzelfall durch ausführliche Anamnese sowie umfangreiche körperliche Untersuchung durch den hierfür ausgebildeten Therapeuten bestimmt werden.
Neuraltherapie sowie Homöosiniatrie sind schonende Therapien die im Allgemeinen gut vertragen werden. Bei stark geschwächten Patienten, einigen schweren Erkrankungen sowie bei Kindern unter 12 Jahren ist die Behandlung nicht geeignet.